Hunted: Die Schmiede der Finsternis Vorschau


Datum: 05.09.2010 - 20:03 Uhr | Autor: Christine Links

Auf der gamescom angespielt

Die gamescom 2010 hat schon seit einer Weile die Tore geschlossen, dennoch haben wir noch einige Reste an Arbeit auf unseren Schreibtischen liegen. Vor einigen Tagen haben wir euch einen Anspielbericht zu Hunted: Die Schmiede der Finsternis versprochen und heute nun hat das Warten endlich ein Ende.

In einem dunklen vernebelten Raum wurden wir an den Controller gebeten und durften selbst Hand anlegen. Hunted: Die Schmiede der Finsternis ist ein Koop basiertes Spiel, weshalb man uns auch einen freundlichen Mitarbeiter zur Seite stellte, der den Titel mit uns via System Link gespielt hat.

Gemeinsam haben wir uns durch finstere Höhlen, Wälder und Ruinen gearbeitet. Doch unser Voranschreiten sollte nicht unbemerkt bleiben: Finstere Kreaturen haben sich uns in den Weg gestellt. Fiese Skelettkrieger und Untote wollten uns an die Gurgel. Die Fernwaffen-Expertin E’lara und der Schwertmeister Caddoc haben sich dabei im Kampf perfekt ergänzt. Während die Dame aus dem Hintergrund die Gegner mit Pfeil und Bogen geschwächt hat, ist der Herr auf Tuchfühlung gegangen und hat den Gegnern mit seinem Schwert das Ende bereitet.

Mit der feschen Bogenschützin ist es unter anderem möglich gewesen die Gegner einzufrieren, was es eurem Mitspieler natürlich einfacher macht, da die Gegner für eine Weile wehrlos seinen Schwerthieben ausgesetzt sind. Im Notfall kann natürlich auch E´lara auf eine Nahkampfwaffe zurück greifen und kühles Stahl sprechen lassen. Allerdings hält sie deutlich weniger als Caddoc aus, weshalb es sich nicht als Dauerlösung eignet. Wenn ihr euch von Feinden umzingelt seht, ist diese Methode aber auf jeden Fall nützlich, um sich etwas Luft zu verschaffen.

Immer wieder gilt es mittels Teamwork Aufgaben zu meistern. So hält euch der tapfere Schwertkrieger zum Beispiel den Rücken frei, während ihr euch eines Geschützes bedient und mehrere Türme zum einstürzen bringt. Erst wenn das geschafft ist könnt, ihr voran schreiten und euch gegen weitere Horden Skelettkrieger behaupten. Sollte einer von euch zu Boden gehen, hilft eine entsprechende Funktion, mit der ihr euren Begleiter wieder in das Reich der Lebenden holen könnt.

Auch wenn dem Titel ein wenig Feinschliff nicht schaden würde, sah er optisch ok aus - polieren sollten die Entwickler aber auf jeden Fall.

Weniger gefallen hat uns hingegen die Tatsache, dass Hunted: Die Schmiede der Finsternis offline nur Koop via Systemlink anbietet. Ein Zusammenspiel an einer Konsole ist damit nicht möglich - da der Titel auf Zusammenarbeit aufbaut, ist das sehr schade. Leider ist es uns nicht möglich gewesen, das Spiel auch allein zu bestreiten. Daher sind wir gespannt, wie sich das Spiel solo spielt. Mit einem menschlichen Mistreiter war es auf jeden Fall sehr spaßig, doch ob die KI da wenigstens ansatzweise mithalten kann, oder das Abenteuer zu Langeweile verkommt, ist fraglich.

Die Steuerung des Titels war eingängig, sodass wir uns schnell heimisch gefühlt haben. Nachdem auch der letzte Gegner beseitigt war, wurden uns einige Spielszenen aus dem vollständigen Spiel gezeigt, die weitere düstere Areale, bösartige Kreaturen und magische Orte gezeigt haben.


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