Forza Motorsport 4 Vorschau
Datum: 18.08.2011 - 17:31 Uhr | Autor: Timo Steinbrink
Wer Forza Motorsport 4 spielt, kann nicht nur zum Gamepad greifen, sondern auch die Bewegungssteuerung Kinect benutzen. Ausgewählte Fahrzeuge lassen sich so aus allernächster Nähe und in voller Pracht bewundern. Euer Fahrzeug ist dabei in einer Art überdimensionalen Garage abgestellt. Diese ist sehr detailarm ausgefallen, weshalb die Autos selbst in sehr hoher Auflösung glänzen. Das sorgt für eine beeindruckende optische Darstellung, die das Gefühl vermittelt, ihr schaut euch tatsächlich einen Ferrari an und nicht etwa einen Haufen Pixel.
Bewegt ihr euren Oberkörper nach links oder rechts, könnt ihr das Auto von allen Seiten bewundern. Alternativ könnt ihr euch auch bewegen und nach links und rechts laufen, sofern ihr ausreichend Platz zur Verfügung habt – auch das funktionierte in der Präsentation prima. Geht ihr auf den Sensor zu, zoomt das Spiel an das Gefährt vor euch heran. Je nachdem, welchen Teil des Autos ihr gerade betrachtet, dürft ihr dann auch interagieren. Werft ihr einen Blick auf den Kofferraum, lässt sich dieser öffnen. Dafür müsst ihr erst einen kleinen, unauffälligen weißen Punkt für eine Weile berühren und dann eine schwungvolle Bewegung nach oben machen – so als würdet ihr tatsächlich einen Kofferraum aufmachen.
Auf diese Art lassen sich auch Autotüren und Motorhaube öffnen. Besonders überzeugt hat uns ein weiteres Feature mit Kinect. Öffnet ihr etwas an eurem Fahrzeug, könnt ihr via weißer Punkte jede Menge Details zu dem aktuellen Auto abrufen. Egal ob Pferdestärken, Beschleunigung oder Zylinder: Hier schlägt jedes Liebhaber-Herz höher. Die Informationen werden von einem Sprecher vorgetragen und sind auch dezent auf dem Bildschirm eingeblendet, so dass ihr sie nachlesen dürft. In der Vorführung wurden die Details in englischer Sprache vorgetragen, im fertigen Spiel soll alles übersetzt sein.
Wer möchte kann mit Kinect auch den Zündschlüssel rumdrehen und den Motor aufheulen lassen. Anschließend wird es möglich sein, mittels Körper Rennen zu fahren. Leider war das in Köln nicht möglich. Im fertigen Spiel sollen sich so alle fahrbaren Untersätze steuern lassen. Ihr müsst lediglich eure Hände vor euch halten und bewegen, als hättet ihr ein Lenkrad in der Hand.
Die gezeigten Kinect-Funktionen konnten uns auf der Messe beeindrucken. Die drei präsentierten Fahrzeuge sahen dank der hochaufgelösten Texturen einfach nur traumhaft aus und das rumprobieren hat sehr viel Spaß gemacht. Dauerhaft wird der Kinect-Modus von Forza Motorsport 4 allerdings nicht unterhalten können.
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