Kinect Star Wars Vorschau


Datum: 24.08.2011 - 13:15 Uhr | Autor: Christine Links

Jedi-Power

Letzte Woche haben wir für euch die gamescom in Köln unsicher gemacht und dabei auch Hand an die Titel von Morgen gelegt. Einer dieser Titel ist Kinect Star Wars gewesen, welcher im November für die Xbox 360 erscheint. Das Spiel wird via Bewegungssteuerung gezockt und soll echtes Jedi-Feeling in eure vier Wände bringen. Als große Star Wars-Fans konnten und durften wir uns das natürlich nicht entgehen lassen. Ob die Macht mit der Demo war, verraten wir euch in unserem Anspielbericht.

Bevor wir uns in den Kampf stürzen können, benötigt es natürlich eine Ausbildung zum Jedi, denn auch ein Jedi-Meister fällt nicht einfach vom Himmel. Aus diesem Grund fängt das Training schon im Kindesalter an, um aus einem Jüngling einen Padawan zu machen. In Kinect Star Wars startet ihr direkt mit dem Jedi-Training, welches als Tutorial fungiert. Mittels kurzen Erläuterungen und Animationen wird euch dort erklärt, wie ihr das Spiel steuert. Fortbewegen kann man sich entweder indem man springt, oder aber indem man den Oberkörper nach vorn neigt und beide Arme nach hinten ausstreckt.

Mit der rechten Hand benutzt ihr euer Lichtschwert, indem ihr diese schwingt. Die linke Hand hingegen ermöglicht es euch die Macht einzusetzen. In der Demo konnten wir so entweder Gegner packen und wegschleudern, oder aber zurückstoßen. Um einen Gegner mit einem Machtstoß zu treffen, müssen wir einfach nur die Hand nach vorn schnellen lassen.

Während unserer Testsession haben wir das Spiel im Zweispieler-Koop gezockt. Die Steuerung funktionierte dabei fast tadellos. Einzig die Fortbewegung via vorbeugen erschien uns noch etwas hakelig, weshalb wir springen bevorzugt haben. Je nach Gegner ist es ratsam, seine Strategie zu wechseln. Droidekas zum Beispiel sind auch im Spiel sehr mächtige Gegner, denen ihr euch idealerweise von hinten nähert. Springt ihr hinter die kugelförmigen Widersacher könnt ihr ihre Schildgeneratoren schnell ausschalten und sie zu Staub zermahlen.

Während ihr selbst vor dem Bildschirm auf Saltis und dergleichen verzichtet, geht es auf der Flimmerkiste ganz schön heiß her. Eure Bewegungen werden nicht einfach nur ins Spiel übertragen, sondern auch mit den passenden Animationen versehen. Wenn ihr zum Beispiel hinter eine Gruppe Gegner springt, macht eure Figur schon einmal einen sauberen Salto über deren Köpfe hinweg, was richtig toll aussieht und für das passende Feeling sorgt. Anschließend könnt ihr mit einem gezielten Tritt die Anhänger des Imperiums von euch treten.

Doch nicht nur die Bewegungen eurer Figuren sehen toll aus. Auch sonst kann sich die Optik von Kinect Star Wars sehen lassen. Wir waren auf der Messe positiv überrascht, wie gut das Spiel aussieht. Für Kinect-Verhältnisse hat der Titel eine tolle Grafik, die wir nach den E3-Videos so gar nicht erwartet hätten. An Controller-Spiele wie Gears of War reicht die Optik freilich nicht heran.

Ebenfalls überzeugend war der Koop-Modus, da ihr dort jederzeit ein- oder aussteigen dürft. Wer keine Lust mehr hat verabschiedet sich einfach – wer mitmischen möchte winkt kurz und greift anschließend ins Geschehen ein. Leider wird das Spiel wohl nicht vollständig im Koop-Modus spielbar sein. Einige Abschnitte lassen sich laut Aussage der Standmitarbeiterin nur Solo bewältigen – wirklich schade, denn das Metzeln hat zu zweit richtig Spaß gemacht. Unserer Meinung nach war die Anspielversion viel zu kurz. Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon so richtig in Fahrt gekommen und haben uns wie Obi-Wan Kenobi höchstpersönlich gefühlt. Von diesem Feeling hätten wir gern noch mehr gehabt.


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